Gestaltung der Eingewöhnung

Eine sanfte Eingewöhnung ist uns in unserer Arbeit sehr wichtig. Der offizielle Zeitrahmen von zwei bis vier Wochen reicht unserer Meinung nach nicht immer aus und ist von den Eltern, aus beruflicher Sicht, nicht immer durchgehend zu leisten. Wir besprechen den Ablauf im Vorfeld mit den Eltern und auch während der Eingewöhnung besteht jederzeit die Möglichkeit eine Anpassung vorzunehmen. Wir richten uns nach den Möglichkeiten der Kinder und besprechen uns eng mit den Eltern, um auch diesen den Übergang in eine Fremdbetreuung zu erleichtern.

Um allen Beteiligten genügend Zeit geben zu können, laden wir die Eltern und Kinder schon im Vorfeld zu regelmäßigen Treffen ein. Sie können uns in den Wald begleiten, zum Spielplatz dazukommen oder mit uns gemeinsam Musik machen. So haben die Kinder die Möglichkeit ganz entspannt und ohne zeitlichen Druck alles kennenzulernen. Die Eltern erhalten einen tieferen Einblick in unsere Arbeit und gewinnen so die Sicherheit ihr Kind vertrauensvoll abzugeben. Die regelmäßigen Termine beginnen ca. zwei Monate vor Betreuungsbeginn und finden immer in der Zeit zwischen 9.00 – 10.30 statt. Diese Treffen dienen noch nicht dem Bindungsaufbau zwischen uns und den neuen Kindern, sondern allein dem entspannten Beisammensein.   

Die eigentliche Eingewöhnung beginnt mit Vertragsbeginn und findet täglich nach dem Tübinger Modell (Peer-Group Eingewöhnung) statt. Das besondere an diesem Modell ist, dass die Kinder in festen Gruppen eingewöhnt werden. In der Praxis heißt das, dass je nachdem wievielte Kinder anfangen, ein oder zwei Gruppen gebildet werden. Die Gruppen besteh aus maximal 4-5 Kindern. In den ersten drei Tagen sind nur die neuen Kinder zusammen mit einem Elternteil bei uns. Diese Termine finden in der Regel nachmittags statt. Ihre Kinder können sich gegenseitig und uns in entspannter Atmosphäre kennenlernen. Ab dem vierten Tag führen wir die Gruppen zusammen.

Der weitere Ablauf ist individuell und wird eng mit den Eltern abgestimmt.